Arbeitsprozessintegriertes Interkulturelles
Lernen Im Betrieb

Was ist APRIL?

Das Akronym APRIL steht für "Arbeitsprozessintegriertes Interkulturelles Lernen im Betrieb". APRIL ist ein im Rahmen des EU-Programms "XENOS - Integration und Vielfalt" gefördertes Projekt mit einer Laufzeit von 3 Jahren, vom 1.4.2009 bis zum 31.3.2012.

Ziel des Projekts APRIL ist die direkte Vermittlung interkultureller Handlungs-kompetenz im Arbeitsprozess. Dieser Weg dient sowohl dem Abbau von Fremdenfeindlichkeit als auch der Nutzung kultureller Vielfalt während der täglichen Arbeit in den Betrieben. Dabei sehen wir interkulturelle Kompetenz als künftige Schlüsselkompetenz auf den europäischen Arbeitsmärkten an, insbesondere auch unter dem Aspekt der sogenannten Internationalisierung von Arbeitsmärkten.

In dem Maße, wie interkulturelle Kompetenz am Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren zu einer Schlüsselqualifikation wird, kann sie helfen, vorhandene kulturell bedingte Ressentiments abzubauen. Zentrale Aufgabe in APRIL ist es also nicht nur, den Teilnehmern/Mitarbeitern in gemeinwohlorientierter Beschäftigung berufliche Perspektiven aufzuzeigen, sondern auch über Training und Arbeitsalltagspraxis eine interkulturelle Qualifikation zu erreichen, um ihnen als entsprechend Geschulte bessere Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen.

Verschiedene Teilmaßnahmen in APRIL sollen dazu dienen, in der Region das immer wichtiger werdende Miteinander von Menschen unterschiedlicher kultureller Prägungen am Arbeitsplatz mitzugestalten. Denn gerade unter dem demographischen Aspekt entsteht in immer mehr - auch kleinsten - mittelständischen Betrieben in der Region die Notwendigkeit, dass Mitarbeiter aus verschiedenen Kulturen bei der Produkterstellung oder bei der Bereitstellung von Dienstleistungen eng zusammenarbeiten ("multikulturelle Arbeitswelt"). Dies gilt zunehmend auch für sogenannte "einfache" Tätigkeiten.

                           

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Das Projekt wird gefördert durch: